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Yonder - The Cloud Catcher Chronicles

Lesezeit etwa: 3 Minuten, 57 Sekunden

Durch die Düsternis dringt die Sonne!


Ich stehe auf einem Schiff, in der Ferne ist eine Insel am Horizont zu sehen. Es soll meine vermeintliche Heimat sein. Meine Eltern, die ich nicht kenne, haben micht vor Jahren von dort weggebracht. Sie haben mich vor der Düsternis, die die Insel wohl ins Unheil gestürzt hat, in Sicherheit gebracht. Während ich das einzige Erbstück, meinen Himmelskompass, anstarre und darüber nachdenke, wie es sich wohl anfühlt „heimzukommen“, wird das Schiff von einem Sturm zerrissen.

Ich erwache in einem mystischen Raum, vor mir erhebt sich eine göttlich anmutende Gestalt. Das Wesen teilt mir mit, dass ich keine Angst zu haben brauche, die Crew des Segelschiffs ist in Sicherheit. Weiter erfahre ich, dass wichtige Aufgaben auf mich warten. Mein mitgeführtes Erbstück, der Himmelskompass, wird mir den Weg zeigen. Die Gestalt entpuppt sich als geschwächte Wächterin der Insel. Ich soll ihre Kinder finden und mit deren Hilfe die unheilvolle Düsternis vertreiben, die sich wie ein schattiger Fluch über die Lande gezogen hat. Mir wird weiß vor Augen und ich erwache in einer Höhle, hinter mir das Wrack des Kahns, der mich eigentlich sicher hierher bringen sollte.

Meine Reise beginnt. Ich entdecke in der Höhle einen Altar und untersuche ihn. Eine kleine Kreatur erscheint, die sich selbst Leuchti nennt und eines der vermissten Kinder der Wächterin zu sein scheint. Leuchti schließt sich mir an und weist mich erneut darauf hin, seine Geschwister zu finden. Mit meinem neuen Begleiter steuere ich den Ausgang meines felsigen Ort des Erwachens an. Ein wabernder lila Nebel versperrt den Weg, ich sehe ihn mir genauer an. Leuchti erscheint und nutzt seine magische Kraft des Lichtes, um den gefährlichen Dunst zu vertreiben. Das kleine Geistwesen verrät mir, dass es stärkere Ansammlungen dieser Pestilenz gibt und nur mit der Hilfe der anderen Lichtgeister zu vertreiben sei. Der Ausgang ist frei, vor mir erstreckt sich eine wunderschöne Landschaft. Warmes Sonnenlicht streichelt die saftigen grünen Wiesen und der Wind lässt die Bäume im Wind schaukeln. Das hier soll eine verfluchte Insel sein, frage ich mich.

Die Umgebung ist schön, die Lichtspielereien schmeicheln meinen Augen und die Natur verprüht so ein wohlig warmes Gefühl von „Zuhause“. Doch auf den zweiten Blick wirkt alles etwas kantig, mein eigenes Aussehen kommt mir etwas deplatziert in dieser Welt vor. Auch die Schwerkraft an diesem Ort gibt mir Rätsel auf. Möchte ich Felsen hochspringen, stoßen mich diese wie antimagnetisch ab und ich komme so nur schwer an einige Stellen heran. Aber egal, ich laufe los. Schnell wird mir klar, ich sollte alles mitnehmen, was ich finde. Mein geräumiger Rucksack erlaubt mir Unmengen an Zeug einzusammeln. Ich entdecke eine Ortschaft - nichts wie hin! Die Leute begegnen mir freundlich. Hier kann ich mit gefundenen Dingen handeln und Aufgaben erfüllen, um den Menschen zu helfen. Die Insulaner bitten mich direkt um Hilfe oder ich sehe am schwarzen Brett, was erledigt werden muss.

Wieder laufe ich. Die Insel enthüllt Stück für Stück ihre Geheimnisse und mit jedem Tag, der hier verstreicht, verstehe ich immer besser, wie die Dinge auf dieser Insel gehandhabt werden. Ich laufe von A nach B, sammle Dinge, baue Materialien mit Werkzeugen ab, helfe Menschen mit ihren Problemen, baue Gegenstände, finde Lichtgeister, entdecke Orte und Städte. Dies geschieht alles in meiner Geschwindigkeit, niemand drängt mich etwas zu tun oder weist mich auf ein Zeitlimit hin - pure Entspannung. Leider darf ich nicht in die Häuser der Menschen dort, meine Erkundungen beschränken sich auf die Landschaft und Höhlen dieser Insel. Die Zeit vergeht und die Jahreszeiten hüllen die Lande immer wieder in ein neues Gewand. Auch die Tierwelt ist recht üppig vertreten, welche durch optische und akkustische Präsenz alles sehr lebendig wirken lässt.

Mittlerweile habe ich einen eigenen Bauernhof errichtet. Mein eigenes Stück Land, auf dem ich Pflanzen züchten und Tiere halten kann. Von den Behausungen darf ich auf der ganzen Insel mehrere errichten. Außer der Produktion von Lebensmitteln zum Tauschen kann ich die Bauernhöfe mit einem magischen Gegenstand, dem Reiseknoten, als Schnellreisepunkt nutzen, um die weiten Lande meines Abenteuers schneller erkunden zu dürfen.

Ich merke gar nicht wie die Zeit vergeht. Vor zwei Jahren (Zeit im Spiel) bin ich hier angekommen. Mein Aussehen hat sich verändert und in meiner „alten-neuen“ Heimat habe ich vielen Bewohnern geholfen, die Düsternis immer weiter zurückgedrängt. Doch es warten noch viele weitere Aufgaben auf mich. Hin und wieder bin ich es leid, immer den Laufburschen zu mimen und den träge gewordenen Einwohnern sämtliche Arbeit abzunehmen. Aber die friedvolle und in wärmendes Licht getauchte Welt entfaltet eine Sogwirkung, die mich nicht mehr los lassen will. Da ist auch noch dieser riesige Turm am Horizont, aus dem sich die Düsternis zu entfalten scheint und der von mir erkundet werden will. Vielleicht erfahre ich dort, weshalb mich meine Eltern von hier fort gebracht haben.

Ihr dürft für knapp 25,- Münzen (in eurer Welt sind es Euro als Download im E-Shop) eure ganz eigene Reise auf diesem Eiland erleben. Auch eine physische Präsenz meines Abenteuers ist geplant. Doch darüber ist noch nichts genaues bekannt.

Gute Reise und eine angenehme Zeit... euer Nebelvertreiber, Tim aka Dr.Agon.



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