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Pocket Rumble -Review-

  • By DekuManX
  • Veröffentlicht: 19.07.2018 22:18:13
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  • Zuletzt bearbeitet am: 19.07.2018 22:44:17 von DekuManX
Lesezeit etwa: 3 Minuten, 9 Sekunden

Als großer Fan des "Neo Geo Pocket" habe ich lange auf "Pocket Rumble" gewartet, dann ganz unverhofft war es da und natürlich zack runter geladen. Schon die anfänglichen Piepser haben mich sofort in ihrem Bann gezogen.

Gut dann schauen wir mal; was haben wir den hier alles? Im Hauptmenü gehts oben erstmal mit Login los für zünftige Online-Matches, gefolgt von Versus für 2 Spieler vor Ort und weiter zu Solo, da wollte ich erstmal hin. Der Punkt unterteilt sich in Arcade, VS CPU, Karriere, Training und einem Lernkurs. Los gehts mit dem Arcade-Mode, ihr könnt aus acht sehr unterschiedlichen uns schön designten Charakteren wählen. Von dem klassischem Shoto-Ryu Haudegen bis zum abgedrehten Zombie-Iori Basher ist alles dabei.

Ok Round 1 Fight... Zack Bum liege ich am Boden und noch mal, vielleicht muss ich erstmal rein kommen, Bäm KO. Alles klar nach gefühlt 20 Runden bin ich zwar besser geworden, schaffe aber nicht mal den ersten Gegner und ich sehe mich nicht als den schlechtesten Beat ém Upler. Das ist sehr frustrierend, vor allem, weil man den Schwierigkeitsgrad nicht einstellen kann.  Bei VS CPU kann man sich einen Wunsch Gegner aussuchen und hey zwischen drei Schwierigkeitsstufen auswählen, was aber irgendwie nichts ändert, denn ich werde wieder gnadenlos in die Ecke geprügelt. Im Karriere Modus hab ich tatsächlich mal das Gefühl, eine reale Chance zu haben. Dieser Modus ist immer noch knackig aber machbar. Allerdings ist der Unterschied zwischen den drei Modis recht marginal.

Kommen wir zur Steuerung, die ist sehr simpel gehalten, was anfangs bei mir für Verwirrung gesorgt hat, da ich die typischen Viertelkreis Bewegungen ala "Street Fighter" versucht habe. Ihr habt lediglich zwei Angriffstasten einen leichten und einen harten Schlag. Special-Moves lasst ihr vom Stapel, in dem ihr diagonal links oder rechts plus eine Angriffstaste drückt, das macht vier Specials pro Charakter und eine Ultra-Combo die man durch Drücken beider Angriffstasten sowie gefüllter Spezialanzeige loslässt. Spielen tut es sich sehr direkt, einziges Manko ist das, wenn man im Handheld Mode zockt durch das fehlende Digi-Kreuz das ganze etwas fummelig wird. Auch eure Energieleiste unterscheidet sich etwas von den herkömmlichen Beat ém Ups, die besteht nämlich aus 12 Punkten statt einer kompletten Leiste, das erfordert etwas umdenken.

Die musikalische und optische Darstellung könnte eins zu eins aus dem "Neo Geo Pocket" stammen und wurde SNK´ s Handheld sehr akkurat nachempfunden, was wie anfangs von mir erwähnt, den nostalgischen Nerv total getroffen hat. Man kann in den Optionen sogar die Stärke der Scanlines einstellen.

Leider muss ich sagen das "Pocket Rumble" viel Potenzial verschenkt, gerade im Handheld Modus wäre es die perfekte Hommage an die gute alte "Neo Geo Pocket Color" Zeit gewesen. Aber der horrende  Schwierigkeitsgrad und die etwas undurchdachte Steuerung dämpfen das an sich schöne Kleinod an alte Tage. Ein kleiner Story-Mode hätte mir auch gefallen, um die Charaktere etwas näher zu durchleuchten. Immerhin kann man sich mit ebenbürtigen Freunden gut kloppen und der Online-Mode funktioniert soweit auch ganz gut.

Für alle hartgesottenen Fighter da draußen, die eine Herausforderung suchen und nichts gegen Oldschool Grafik haben, dürfen sich gerne "Pocket Rumble" für 9,99 € im Switch EShop herunterladen.


You must defeat Sheng Long to stand a chance ;)

Euer Diego Battaglia aka Deku Man X


Klötzchen-Domteur Tim hat ebenfalls die Pixel-Fäuste fliegen lassen.

Neo Geo Pocket-Look - geil!

Artstyle der Figuren - Hammer!

Soundtrack - fegt!

Umsetzung und Gameplay - für die Tonne!

Pocket Rumble habe ich schon in der Beta-Phase auf Steam unterstützt und gekauft. Als Fan und Besitzer eines Neo Geo Pocket Color, bin ich sofort auf den Look dieses Fightgames angesprungen. Leider hat mich die Steuerung schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Für ein Spiel, das durch sein Lifepoint und Casual-Steuerungsprinzip als einsteigerfreundlich gelten will, ist der Solo-Modus unerhört schwierig. Selbst als Fightgame-Veteran bekommt man hier ständig auf die Mütze, weil die ungelenke Steuerung den Spielfluss dermaßen ausbremst, dass man mit der KI des Spiels nicht mithalten kann. Im Couch-Coop jedoch verfehlt der Prügler sein Ziel nicht und sorgt mit  seinen guten Ideen für den nötigen Fun.

The Future is Now... Euer Tim aka Dr.Agon ;)



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