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Rack´n Ruin - Review -

Lesezeit etwa: 2 Minuten, 23 Sekunden

Auf den ersten Blick erschien mir „Rack´n Ruin“ wie ein typischer TwinStick-Shooter im Fantasy-Setting. Doch beim zocken entpuppt sich das Ganze doch als eine Art Zelda-Lite Klon mit ein paar eigenen Kniffs.

Ihr verkörpert den namensgebenden kleinen Dämon Rack, der für seinen Meister und Overlord Ruin, verschiedene Planeten unterjochen und dessen Seelen einfangen soll, damit sie ihm dienen. Problem dabei ist allerdings das Rack so ein bisschen wie ein ungezogenes Kind ist. Er vernichtet nämlich die Planeten meist komplett, wodurch er sich natürlich den Unmut seines Herren auf sich zieht. Somit bekommt er seine letzte Chance ein Folk zu unterwerfen.

Wie anfangs erwähnt sind durchaus Zelda-Elemente vorhanden, jedoch wird das durch viele eigene Ansätze umgemodelt. Zum Beispiel die Steuerung, hier könnt ihr die Gegner anvisieren und aus der Distanz mit einem Feuerball angreifen. Später bekommt ihr noch eine Nahkampf-Attacke und weitere Distanz-Magie. Obendrauf könnt ihr euch noch beispielsweise mit Options (a la Gradius) ausrüsten die dann eine Zeitlang auf Gegner feuern sowie viel weiter Items.

Die Gegner selbst kommen in vielen Variationen daher. Einige von ihnen können selbst Zaubern und sich mit Barrieren schützen oder einen kleinen Kugelhagel auf euch abfeuern. Das erinnert manchmal an Patterns eines „Bullet Hell Shooters“. Aber die Eingaben reagieren präzise und somit ist es in Kombination mit dem Lock-On kein Problem den Bösewichten Einhalt zu gebieten.

In den Dungeons gibt es dann immer mal wieder ein paar Rätseleinlagen, den Rack kann nämlich auch Objekte manipulieren und sie mit purer Willenskraft durch die Gegend fliegen lassen. Später gibt es noch ein paar Schalter- und Elektro-Puzzles, die euch aber nicht all zulange aufhalten sollten.

Optisch hat „R´n R“ durchaus seinen Charme, reißt jedoch keine Bäume aus. Der Artstyle hat nicht ganz meinen Nerv getroffen bleibt aber Geschmackssache. Ansonsten sieht die Animation und Effekte gut gelungen und machen insgesamt einen soliden Eindruck.

Besonders gefallen und loben möchte ich den Soundtrack. Der passt zu jeder Lage ob nun idyllisches Dorf-Gedudel oder knallharte Boss-Riffs. Komponist Ben Briggs, den ich schon seit Jahren aus etlichen OC Remixes kenne (kleine Empfehlung meinerseits: ocremix.org), hat hier wiedermal wahrlich abgeliefert und wertet das Spiel gekonnt auf.

Fazit: Trotz anfänglicher Schwierigkeit mit der Steuerung, hab ich mich nach etwas Eingewöhnung gut in „R´n R“ zurechtgefunden. Die Geschichte ist nett erzählt und der kleine Rack hat durchaus was Liebenswertes auf seine weise. Leider empfand ich das Game als etwas zu leicht und auch zum wieder spielen wird nichts geboten. Aber ansonsten gibt es an dem etwas angestaubten (Steam seit Ende 2015) Rack nichts auszusetzen. Wer mal als kleiner Teufel durch ein schönes Fantasy-Abenteuer schlachten will, der kann es sich gerne mal geben.

Wer Lust bekommen hat, der kann sich „Rack´n Ruin“ für 12,99 € im Switch eShop herunterladen. Eine Retail-Version gibt es nicht und scheint auch bei keinem der Limited Publisher geplant zu sein.
 
Unleash the Hell on Earth
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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