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Moero Chronicle Hyper - Review

Lesezeit etwa: 3 Minuten, 0 Sekunden

Wir leben schon in tollen Zeiten. Anno 2014 als "Moero Chronicle" erstmals auf der Playstation Vita erschienen ist, musste man noch viel Geld hinlegen, um ein japanische beziehungsweise asiatische Version (mit englischen Texten)  zu bekommen. Heute kann man es sich es leichter und in einer verbesserten Version aus dem eShop ziehen.

Aber worum geht es hier überhaupt? "Moero CH" ist ein typischer Dungeon Crawler allerdings mit einem gewissen Extra, nämlich eine ordentliche Portion erotischem Fan Service. Diese Fantasy Welt wird von Menschen und sogenannten Monster Girls bewohnt. Normalerweise leben diese in Harmonie miteinander, bis plötzlich viele der Monstermädchen anfangen durchzudrehen und Menschen angreifen.

Ihr schlüpft in die Rolle von Io, ein junger Held, der ein Problem hat. Er traut sich nicht mit dem weiblichen Geschlecht zu reden, wegen seiner perversen Gedankengänge. Diese will er aber loswerden und eines Tages wird er vom Dorfältesten indirekt dazu gezwungen die Welt zu retten. Gemeinsam mit seiner (Monster) Kindheitsfreundin Lilia zieht er los, um dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Im ersten Gebiet angekommen trefft ihr auf ein Otter-ähnliches Geschöpf namens Otton (Wow). Der selbst ernannte Höschen-Jäger erklärt euch das die Monsterkönigin, die Mädchen mit einem bösen Bann belegt hat und wie ihr ihn brechen könnt.

Gespielt wird typisch aus der Ego-Sicht, ihr deckt nach und nach die Karte auf und kämpft gegen allerlei Ungetüm, die meiner Meinung nach eindeutig zweideutig aussehen. Io ist allerdings nicht aktiv bei den Kämpfen dabei, sondern übernimmt nur die Rolle des Unterstützers und Item-Verteiler, während die Mädels den eigentlichen Kampf übernehmen. Dann befinden sich noch in jedem Dungeon eine gewisse Anzahl an verfluchten Monster Girls, die gilt es zu bekämpfen, damit ihr sie rekrutieren könnt. Das läuft aber etwas anders ab als bei dem herkömmlichen Kleinvieh. Zuerst müsst ihr ihnen im wahrsten sinne die Klamotten vom Leib prügeln. Anschließend kommt ihr in einen Extra-Mode, wo man drei verschiedene Hotspots der Mädchen finden und mit einer von vier verschiedenen Touch-Möglichkeiten bearbeiten muss, um den Bann zu brechen. Das entpuppt sich im Dock-Mode als etwas ungenau und klappt im Handheld-Mode wesentlich besser.

Falls ihr mit dem Job der jeweiligen Charaktere nicht zufrieden seid, gibt es in den Dungeons noch für jeden extra (freizügige) Outfits mit denen ihr den Mädels neue Jobs zuweisen könnt. Wenn ihr zurück in eure Heimat geht, könnt ihr euer Inventar und Ausrüstung aufstocken oder ihr geht mit einer euren Monstermädchen eine Romanze ein um die verschiedenen Enden des Spiels freizuschalten. Anders als bei Visual Novels, könnt ihr in nur einem Durchgang alle Enden freischalten.

Neu bei der "Hyper" Version ist einen Auto-Mode, wo ihr mit der richtigen zusammen gestellten Party euch das "Grinding" etwas vereinfacht. Außerdem habt ihr auch bei den Kämpfen eine Vorspul-Funktion, was euch auch eine Menge Zeit ersparen kann. Hinzukommen noch Boost-Items um eure Werte schneller zu pushen, sowie ein extra eingearbeiteter HD-Rumble-Feature.
 
Fazit: Im Großen und Ganzen hat ich viel Spaß mit "Moero", da ich die Vita-Version auch besitze, sind mir gewisse Änderungen gleich aufgefallen. Die Präsentation ist sehr gelungen und die HD Aufarbeitung sieht fein aus. Einen Punktabzug gibt es bei der Rechtschreibung beziehungsweise bei der Übersetzung, die verfehlt mal gern ihren eigentlichen Sinn. Die Geschichte ist gelungen und Stellenweise auch recht witzig, gewinnt jetzt aber kein Nobelpreis.

Für den moderaten Preis von 19,99 € bekommt ihr gute 30+ Stunden Spielspaß, was vollkommen in Ordnung geht. "Moereo Chronicle H" findet ihr selbstverständlich im Switch eShop, über eine Retail-Version ist derzeit noch nichts bekannt.

Lets save Monstopia!!!
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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