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Venture Kid - Review

  • By DekuManX
  • Veröffentlicht: 06.05.2019 15:46:57
  • 0 Kommentare

  • Zuletzt bearbeitet am: 06.05.2019 22:04:27 von DekuManX
Lesezeit etwa: 2 Minuten, 35 Sekunden

Viele haben es bereits versucht, doch die wenigsten haben es geschafft. Ein "Mega Man" ähnliches Spiel zu machen und gleichzeitig dessen Klasse zu erreichen. "Venture Kid" wandelt ebenso auf den Spuren des blauen Bombers, kann es mithalten oder macht es sogar einiges besser? Finden wir es heraus!

Der junge Andy sammelt an einen schönen Tag mit seiner Schwester Kristalle, bis es auf einmal rummst und kracht. Oh nein, der Wissenschaftler Teklov führt was böses im Schilde. Kurzer Hand bekommt ihr von eurem Onkel einen Blaster in die Hand gedrückt, Zeit für Mega-Action. Ihr seht schon, die Story ist so 90er wie das Spiel selbst.

Aber wie sieht es mit dem Gameplay aus? Hier gibt es traditionelles springen und schießen im klassischen NES-Stil. Die Steuerung ist etwas direkter als beim großen Vorbild und geht sehr gut von der Hand, allerdings sind die Hitboxen manchmal etwas zu ungenau. Die acht Hauptlevels sind sehr einfach, gut gemacht aber stellenweise zu leicht. Das liegt wahrscheinlich zum Teil an meiner Jahrelangen "Mega Man"- Erfahrung. Das ändert sich jedoch schlagartig mit den zwei End-Stages. Hier ist es teilweise richtig unfair und übertrieben Schwer.

Bei den Bossen sieht es ähnlich aus. Die sind allesamt leicht zu durchschauen und schnell erledigt. In der Regel hab sie zwei verschiedene Angriffsmuster. Das zweite Pattern kommt zum Einsatz, nachdem ihr ihnen die Hälfte deren Energie abgezogen habt. Ihr bekommt auch hier nach jedem erlegten Boss eine neue Waffe. Die sind alle ganz OK. Besonders der Doppelsprung und der Stachelschutz sind sehr nützlich.

Leider ist die Waffenenergie sehr begrenzt, sowie auch eure Energieleiste. Anders als beim Blaumann habt ihr hier nur vier Herzen. Das heißt nach vier Treffern segnet ihr das Zeitliche. Es gibt noch einen Shop denn ihr jederzeit im Pause-Menü anwählen könnt. Hier könnt ihr euch mit Extraleben, Zusatzenergie und nützliche Sachen wie ein weiteres permanentes Herz kaufen. Jedoch müsst ihr etwas grinden, um euch das Zeug leisten zu können. Außerdem ist in jeder Stage einer von acht Schätzen zu finden. Erst wenn ihr alle gefunden habt, dürft ihr den wahren Endkampf angehen.

Euch stehen drei Modis zur Auswahl. Der Klassik-Modus lässt euch Level für Level abarbeiten. Im Abenteuer-Modus könnt ihr selbst wählen in welcher Reihenfolge ihr die Stages bestreitet und im Überlebens-Modus werden euch verschiedene Abschnitte vorgesetzt die es so lange wie möglich zu überleben gilt. Zudem dürft ihr euch jeweils zwischen drei Schwierigkeitsgraden entscheiden, die sich aber nur auf eure Energie und die der Bosse auswirken.

Die Musik ist das gelungenste an "Venture Kid"! Treibende 8-Bit Beats wie sie fast schon von Capcom selbst stammen könnten. Alle Tracks passen hervorragend zu den Levels und bieten ordentlichen Ohrwurm Charakter. Auch die Soundeffekte klingen allesamt gut und authentisch.

Fazit: Ich wurde, wenn auch nur von kurzer Dauer, gut unterhalten. Geübte Spieler haben nach zwei Stunden das Game durch und können sich mit dem Überlebens-Modus noch etwas die Zeit vertreiben. Wie bereits erwähnt war mir das Hauptspiel etwas zu einfach, auch wenn das Gegner-Design teilweise sogar richtig originell war. An einigen Dingen merkt man auch noch dessen Smartphone-Herkunft an, aber ansonsten gibt es wenig zu meckern.

"Venture Kid" könnt ihr euch im Switch eShop für glatte 10,-€ herunterladen. Angesichts der Spieldauer würde ich eventuell auf eine Sale warten, wenn ihr allerdings dringend neues Mega-Futter braucht, dann macht ihr hier nicht viel falsch.

Blast through the Past
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X.

 



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