IGI SWITCH


Copyright: Nicalis

Blade Strangers -Review-

Lesezeit etwa: 3 Minuten, 7 Sekunden

Clash of the Indies
Crossovers sind immer eine feine Sache, sofern sie gut gemacht sind. Ob nun Strategie, Puzzler oder wie in diesem Fall ein Kampfspiel. Es ist immer interessant zu sehen wie es Entwickler anstellen, mehrere Francises unter einen Hut zu bringen. In diesem Fall treffen einige Indiegrößen aufeinander zum traditionellen 2D-Schlagabtausch.

Umihara wer?
Entwickelt wurde das ganze von Studio Sai-Zen-Sen. Dessen bekanntere Werke "Umihara Kawase", ein kultiger Puzzler auf der PlayStation 1 und "Code of Princess" auf dem/der Nintendo 3DS/Switch sein dürften. Dem entsprechend finden sich mehrere Charaktere aus beiden Spielen hier wieder, aber das war es noch lange nicht.  Zu Kawase und Solanges Truppe gesellen sich Curly und Quote aus "Cave Story", Gunvolt der Azure Striker, Isaac aus "the Binding of Isaac" und sogar Shovel Knight ist am Start. Hinzu kommen noch Helen und Lina die eigens für "Blade Strangers" entwickelt wurden, insgesamt haben wir also ordentliche 14 spielbare Charaktere  zur Verfügung.

Nein. Doch. Oohh.
Natürlich musste man sich auch eine Story aus den Fingern saugen, die leider auch so rüber kommt. Kurz, in irgend einem Cyperspace-Universum, das von Hoch entwickelten ServerBots regiert wird, wurden alle sogenannten "Blade Strangers" von der übermächtigen Lina vernichtet. Ihr Ziel ist es alles und jeden zu verschlingen wie ein schwarzes Loch. Nun muss ein neuer "Blade Stranger" aus einer anderen Dimension auserkoren werden. Das Gedächtnis der Teilnehmer werden so manipuliert, das sie denken sie nehmen an einem Kampfsport Turnier teil. Der Sieger darf dann gegen Lina antreten, um ihr ein für alle mal das Handwerk zu legen. Gut gefallen hat mir allerdings, das jeder Charakter seine eigene Geschichte hat und man auch spezielle Konversationen bei bestimmten Begegnungen hat.

Super Strange... Bladers.
Das Gameplay ist zwar vereinfacht, bietet aber immer noch genügend Spieltiefe. Ihr habt einen leichten-, einen harten-, einen unique- und einen Skill-Angriffsknopf. Betätigt ihr mehrmals den leichten Angriffsknopf, lasst ihr eine kleine Combo vom Stapel, der sich weiter ausbauen lässt. Kombiniert ihr die Skill-Taste mit einer beliebigen Richtung, erzeugt ihr eine Spezialattacke, ganz ähnlich wie bei "Smash Bros". Das gleiche gilt für Super-Specials, sobald ihr die entsprechende Leiste dafür gefüllt habt. Gerade auf der Switch sehr komfortabel, da das Digi-Kreuz bei den Joycons ja bekanntlich mit Abstinenz glänzt. Seid ihr kurz vor dem K.O. könnt ihr noch einen sogenannte "Heat Up"-Zustand aktivieren, der vorübergehend all eure Werte pusht.

Was fürs Auge?

Kommt darauf an, wenn ihr auf klassische 2D-Beat ém Ups steht, dann auf jeden Fall. Die Charakter-Sprites sind schön groß und gut animiert und auch die Stages wurden mit viel Liebe zum Detail gemacht. Besonders die Charakter bezogenen Levels. Im Handheld-Mode sieht das ganze auch richtig fein aus, allerdings wirken die "Strangers" auf dem heimischen TV etwas grob. Erstaunlich finde ich, das die Charaktere eigentlich 3D-Modele sind, man hat allerdings animierte 2D-Frames daraus gemacht, interessante Herangehensweise.

Keep on rocking...

Die Musik wurde von der amerikanischen Rock-Band "Ridiculon" beigesteuert, die unter anderem auch schon den Soundtrack zu "the Binding of Isaac" und "the End is Nigh" gemacht haben. Für das Intro hat man sogar die Sängerin und  "Amarican Idol"-Finalistin Siobhan Magnus engagiert. Was sich hören lassen kann, das Intro eignet sich hervorragend zum Ohrwurm und auch die restliche Musik hat den typischen Japano-Fighting-Charme.

Kick, Punch, Block.
"Blade Strangers" mag zwar auf den ersten Blick etwas einfach gestrickt anmuten, aber umso mehr ich es gezockt habe umso mehr Finésse kam zum Vorschein. Schnelles Gameplay, "Counter-Attacks", "Heat Ups" und kein Charakter gleicht dem anderen. Vor allem im Multiplayer mit gleichgesinnten entfacht es sein volles Potenzial. Online-Matches wollten leider nicht zustande kommen, daher dazu keine Infos. Aber auch über den Story-Modus hinaus gibt es noch genug bekannte Modis, um für eine Weile beschäftigt zu sein.

Die einzige Hürde ist der Preis, da "Blade Strangers" bei uns nur als Download erhältlich ist und im Switch Eshop mit stolze 39,99 € zu Buche schlägt. Was es definitiv Wert ist, allerdings rate ich lieber zu der Import Retail-Version für fast dasselbe Geld. Da gibt es neben einem Wendecover noch eine hübsche Anleitung und einen süßen Schlüsselanhänger.

Heaven or Hell, Lets Rock!
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



Lade Informationen...
Informationen zum Spiel
Keine Spieleinformationen

Zufälliger Artikel:

Wolf Amiibo

0 Kommentar(e) auf "Blade Strangers -Review-"




Lasse einen Kommentar da

Dein Name
Deine Email
Dein Kommentar