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VALFARIS - REVIEW

  • By KemosabeX
  • Veröffentlicht: 10.10.2019 18:00:49
  • 0 Kommentare

  • Zuletzt bearbeitet am: 10.10.2019 18:03:53 von KemosabeX
Lesezeit etwa: 2 Minuten, 51 Sekunden

Valfaris

--- Review ---

 

Ja gut, hier kommt das nächste 2D Indie Gehopse. Die Dinger laufen bekanntlich ja wie blöd und da wir alle die große Retro Welle surfen, stürzen wir uns auf jeden Titel wie der Besoffene auf den Hering.

Und dieses Mal, meine Damen und Herren, haben wir einen ganz besonderen Vertreter am Start: VALFARIS nennt sich das Ding und kommt aus der Schmiede, die uns schon das gnadenlos derbe SLAIN beschert hat.

Therion ist sauer. Da taucht mit einem Mal die verschwundene Festung Valfaris wieder auf und anstatt im üblichen Glanz zu erstrahlen, läuft das Art Deco nun unter der Prämisse „Satanische Glibberkunst“. Das kann der edle Recke natürlich so nicht stehen lassen und brettert mit seinem lässigen Wolfsraumschiff erst mal in den Laden rein, um dort den nun heimischen Fieslingen die Glubschaugen einzudrücken.


                    

Wer jetzt an das hundertste Metroidvania oder Rouge-like (ich kanns nimmer sehen, lesen und erst recht spielen!) denkt, kann aufatmen oder aufhören zu lesen. Therion hüpft und ballert sehr linear durch die seitlich scrollenden Levels und das ist gut so. Neben 2 Schießprügeln schwingt der langhaarige Sci Fi-Moscher auch noch ein Schwert ist somit für alle Kampfszenarien gerüstet.

 Wie spielt sich nun das Teil? Bis auf ein paar leichte Ruckler und teils schwammigen Hüpfverhalten metzelt ihr euch relativ flott durch die Gegnerhorden.

 Was VALFARIS in meinen Augen halt besonders macht, ist die Aufmachung: Hier gibt es keine generisch stylische Anime-Helden und Gegner; auch bei der Backround-Grafik dürft ihr euch von den beliebigen Wald- und Wiesen-Level oder Technobunkern verabschieden. Dieses Spiel sieht aus, als hätte man Seiten eines alten HEAVY METALL Comics herausgerissen und diese zum Leben erweckt. Bizarre, fremdartige Scheusale hüpfen, rennen und schweben auf euch zu und werden von euch in blutige Fetzen geschossen.


                    

Erwähnenswert natürlich auch der Soundtrack, der euch schon wie bei SLAIN vom ehemaligen Celtic Frost Gitarristen Curt Viktor Bryant in die Gehörgänge getrieben wird und das Gemetzel mehr als eindrucksvoll untermalt. Neben LORDS OF THUNDER und SLAIN kreischten schon lange mehr keine E-Gitarren derart brachial in einem Videospiel.

 Diese ganze Heavy Metal Attitüde zieht sich durch das ganze Spiel und macht einfach nur Spaß. Wenn Therion beispielweise eine neue Waffe oder Item findet, gibt es einfach kurz eine geschmeidig animierte Headbang-Einlage des Helden. Und dann die Waffen erst: Wenn ihr denkt, der Doom Slayer fährt brachiales Geschütz auf, dann werdet ihr angesichts Wummen wie Man´o War oder Bringer of Mayhem dem neuen DOOM samt seinen Schießeisen nur noch ein mitleidiges Kopfschütteln schenken- vielleicht wurde es ja deswegen verschoben, haha.

 Der Schwierigkeitsgrad wurde im Vergleich zu SLAIN meines Erachtens nach zurückgefahren und dank der aufrüstbaren Schusswaffen habt ihr zu jeder Zeit die passenden Ballermänner, um euch gegen die Gegner, Zwischenbosse und Endgegner zu wehren. Gerade letztere müssen ganz oldschool „erlernt“ und mit der passenden Strategie erledigt werden.


          

 Mir hat VALFARIS sehr gefallen und ich möchte es euch unbedingt ans Herz legen. Es spielt sich nicht immer leicht und dürfte angesichts seines Looks sowie der Gewalt nicht in jedes 2D Hüpfmuster passen. Wer jedoch das passende Spiel zu seinen Slayer, Manowar und jeglicher anderen 80er Jahre Metal Kombo sucht, wird hier definitiv fündig. Wenn ihr euch aufgrund CONTRA ROGUE CORPS immer noch in den Schlaf weint und BLAZING CHROME längst durchhabt, dann dürft ihr mit einem fetten Grinsen den virtuellen eShop stürmen: CONTRA und ALIEN SOLDIER (Mega Drive) haben ein Baby gemacht und es ist laut, böse und blutig!

Willkommen in VALFARIS; viel Spaß beim Headbangen und Monster killen!

 

Euer Kemosabe X



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