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Hello Neighbor - Hide and Seek

  • By DekuManX
  • Veröffentlicht: 15.12.2018 20:00:13
  • 0 Kommentare

  • Zuletzt bearbeitet am: 20.12.2018 01:56:51 von KemosabeX
Lesezeit etwa: 2 Minuten, 37 Sekunden

Puh, nach dem Test zum Vorgänger von meinem Buddy Tim Löffler, hatte ich gemischte Gefühle beim Antesten von "Hello Neighbor 2". Aber ich wollte möglichst unvoreingenommen an die Sache herangehen. So hab ich mich über den ersten Teil nochmal genauer informiert und einfach mal los gezockt.

Hier geht es um die Vorgeschichte des Original "Hello Neighbor" und aufmerksame Spieler wissen eigentlich schon worum es hier geht, nur eben in etwas detaillierterer Form. Warum der Nachbar eben zu dem bösen Mann wurde, der er dann später ist. Hierfür schlüpft ihr in die Rolle dessen Tochter, die sich mit ihrem Bruder in mehr oder weniger klassischen Räuber und Gendarm-Spiele, in ihre eigene Fantasiewelt flüchten. Nach der dritten Mission nimmt das ganze an Dramaturgie zu, da die Mutter durch einen Autounfall ums Leben kommt. Der Vater versinkt in Selbstmitleid und vernachlässigt dadurch die Kids umso mehr. Aber mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Spielerisch werdet ihr nach einer kurzen Einführungssequenz, je nach Thema der zwei Geschwister, in eine kleine offene Fantasiewelt geworfen. Mal seit ihr Dieb und Polizist ein anderes mal Feuerwehr und das Feuer selbst. Ich habe Anfangs erstmal gar nicht geschnallt was ich machen muss. Eure Aufgabe besteht darin, alle Objekte des jeweiligen Themas zu finden und an einen bestimmten Sammelpunkt zu bringen, ohne euch von eurem Bruder dabei fangen zu lassen. Das gestaltet sich mit voran schreitenden Spielverlauf immer Kreativer, da ihr oft Gegenstände manipulieren müsst, um weiter zu kommen und Fallschaden gibt es auch nicht. Sprich, ihr könnt von meterhohen Häuser ohne Probleme herunterspringen.

Die Entwickler sind sich allerdings auch ihre eigenen Fehler bewusst. Solltet ihr im Spiel hängen bleiben, könnt ihr im Pausenmenü unter der Option "ich stecke fest" euch einen Raben schicken lassen, der euch zum Start-Checkpoint zurückfliegt. Sobald ihr alles beisammen habt, schlägt es Zwölf zum Mittagsessen und nach zwei Sequenzen gehts weiter ins nächste Level.

Zur optischen Darstellung na ja, es ist tatsächlich kein schönes Spiel. Zweckgemäß aber irgendwo zwischen "Nintendo 64" und "Game Cube". Dafür sind Levels komplex gestaltet, bieten viel Raum für Erkundung und laufen weitestgehend flüssig. Obendrauf sind sie sehr abwechslungsreich, von der brennenden Stadt bis zur Schneelandschaft wird einiges abgedeckt. Leider ist das Ganze nach fünf Levels auch schon wieder vorbei, je nachdem wie schnell ihr seit, könnt ihr den Abspann relativ zügig sehen.

Musikalisch wird allerdings, außer bei den Zwischensequenzen, kaum was geboten. In den Stages selbst gibt es nur die Umgebungsgeräusche und die Verfolgungs-Mukke, wenn euch euer Bruder auf den Fersen ist. Für eine Synchro hat es auch nicht gereicht, hier gibt es nur Fantasie-Kauderwelsch, was darauf hindeutet was die Charaktere gerade so von sich geben.

Ich muss gestehen das ich mich mega gelangweilt hab bei "Hide & Seek", es trifft einfach nicht meinen Geschmack. Aber ich kann die Faszination dahinter schon verstehen. In den Levels selbst gibt es eigentlich genug zu tun, auch wenn es "nur" darum geht, eine bestimmte Anzahl an Objekten zu finden und abzuliefern. Aber ich empfand die Sucherei als langwierig und ermüdend. Die Geschichte ist zwar im Grunde traurig und tiefgründig, wird mir aber zu Plump erzählt.

Aber wer Bock auf sowas hat und den meiner Meinung nach etwas überteuerten Preis dafür bezahlen möchte, der kann sich "Hello Neighbor - Hide & Seek" gerne im Switch Eshop für 29,99 € holen.

Watch your Back!
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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