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Panzer Paladin

Lesezeit etwa: 2 Minuten, 26 Sekunden

Panzer Paladin

--- Review ---

Spiele, in denen coole Mechsuits, von zierlichen Manga-Miezen gesteuert werden, gehen ja bekanntlich immer. Wenn das Ganze dann in so einer charmanten Verpackung daherkommt, dann ist es natürlich um den retro-affinen IGI Redi geschehen.

Doch um was geht’s bei Panzer Paladin eigentlich? Stellt euch einfach vor, man hätte Mega Man, Castlevania und Blaster Master in einen Topf geworfen und dann wisst ihr in etwa, was euch bei dem Spiel erwartet.

Mit eurem Mech stapft ihr wie bereits bei den ersten 80ies Castlevanias durch relativ lineare Stages und kämpft euch durch Horden von Gegnern.

                    

Die Stages sind wie bei Mega Man zu Beginn wählbar; allerdings konnte ich hier keine spezifische Reihenfolge erkennen, die ihr am besten befolgen solltet.

Jede Stage hat ein bestimmtes Thema und so dürft ihr mit eurem Mech über den ganzen Globus touren. An bestimmten Stellen der Level müsst ihr per Knopfdruck den Mech verlassen, um weiterzukommen.

So weit so generisch. Gab es schon; wird es noch tausendmal so geben. Dennoch gefällt mir das Spiel sehr gut. Das liegt zum einen tatsächlich an der Linearität. Mittlerweile geht es mir bei meinen Neo Retro Spielen wie mit den großen AAA Open World Produktionen: Ich will einfach mal wieder bei Bedarf nur ein, zwei Stage durchspielen und mir nicht im tausendsten Metroidvania den Wolf suchen.

          

Deshalb kickt Panzer Paladin ordentlich und ist ebenso motivierend wie charmant. Es ist nicht nur die äußerst hübsche Pixelgrafik und der ohrwurmverdächtige Soundtrack (der Track der US Stage ist der Wahnsinn!“) nein, es geht für mich tatsächlich in Richtung der ersten Mega Man und Castlevania Episoden und sowas kommt nach dem ganzen Rouge-like und Metroidvania Wahnsinn immer gut.

Sicher, wer ein bisschen in die Backround Sets prügelt, fördert wie schon bei Castlevania so manch verstecktes Goodie zu Tage. Ansonsten gilt es schön oldschoolig mit Hüpfen und Kämpfen durch die Stages zu kommen, um letztendlich vor dem jeweiligen Boss zu stehen.

Für dann doch ein bisschen Tiefe im Gameplay sorgt der Kniff mit den Waffen des Paladins. Ihr könnt mehrere Waffen der Gegner aufnehmen, diese durchschalten und nach jedem Level bei Bedarf „einschmelzen“. Somit habt ihr nicht nur unterschiedliche Waffen in Bezug auf Schlagkraft und Reichweite, sondern ihr könnt auch damit euren Mech upgraden.

Ihr wisst es selbst; mittlerweile kommen in der Woche gefühlt 20 Spiele in der Art in den eShop. Panzer Paladin hat mir nicht nur vom ersten Trailer gefallen, sondern hat mich ab dem ersten Anspielen gefesselt und mich bis zum wirklich heftigen Ende (steigender Schwierigkeitsgrad und mehrere Enden!) wirklich motiviert. Sicher, der Preis ist heiß und gleichzeitig für mich der einzige Knackpunkt aber zur Not kann man ja immer noch einen Sale abwarten.

Wenn es diesen Monat nur ein Neo Retro Game sein soll, dann gebt dem Panzer Paladin eine Chance. Ich persönlich hoffe neben einem physischen Release auch auf eine Fortsetzung.

Viel Spaß wünscht euch,

Euer Kemosabe X !

 



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