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World End Syndrome - Review

  • By DekuManX
  • Veröffentlicht: 14.06.2019 17:13:41
  • 0 Kommentare

  • Zuletzt bearbeitet am: 17.06.2019 11:10:27 von DekuManX
Lesezeit etwa: 3 Minuten, 22 Sekunden

Arc System Works ist ja jetzt nicht unbedingt für Visual Novels bekannt. Allerdings versucht sich der Entwickler bereits seit 2013 mit „Xblaze“ die Vorgeschichte zu „BlazBlue“ an dem Genre. Nun bescheren sie uns gemeinsam mit Toybox „World End Syndrome“ eine komplett neue IP. Eine Geschichte, um Liebe, Mythen und Mord. Wie sich „WES“ gegenüber der Konkurrenz schlägt, erfahrt ihr hier.

Euer Alter Ego ist mal wieder ein Student, der die Schule wechselt. Anfangs noch schlichtweg Protagonist betitelt, dürft ihr ihm etwas später einen eigenen Namen verpassen. Er wird zu Beginn von einer hübschen Reporterin geweckt, ihr seid in einem Zug auf dem Weg in die Stadt Mihate. Die junge Dame erzählt euch, dass sie zu Recherchezwecke für einen Artikel um eine Legende auch dorthin unterwegs ist. Bei der es darum geht, dass die Stadt alle 100 Jahre, von dort verstorbenen Leuten (Yomibito genannt) heimgesucht wird. Gerade zum Zeitpunkt eurer Anreise steht das Jubiläum an, Yeah.

In Mihate angekommen fällt mir gleich ein gravierender Unterschied im Vergleich zu den meisten anderen VNs auf. Wunderschöne animierte Hintergründe wie sie glatt aus einem „BlazBlue“ oder „Guilty Gear“ stammen könnten. Windräder und Bäume bewegen sich im Wind, Sonnenstrahlen scheinen durch die Fenster und das Wasser fließt den Fluss hinab. Das schafft eine traumhafte Atmosphäre und haucht dem ganzen mehr Leben ein.

Ihr zieht in der kleinen Villa eures Onkels am Rande der Stadt ein. Schön gemütlich aber etwas groß für nur eine Person, wovon ihr zu Beginn noch ausgeht. Ihr checkt erstmal die neue Behausung etwas aus und bringt euer Zeug in euer zukünftiges Zimmer. Nachdem ihr etwas Radio auf der Terrasse gehört habt, beschließt ihr euch nach der langen Fahrt ins Bett zu legen. Auf einmal wacht ihr nachts auf und merkt, dass irgendwas in eurem Bett liegt. Plötzlich ertastet im Dunkeln etwas Weiches. Nachdem sich eure Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben stellt ihr fest, dass eine junge Dame neben euch liegt, die in etwa eurem alter entspricht. Erschrocken steigt ihr langsam aus dem Bett, lehnt euch an die Wand und versucht nochmal einzuschlafen.

Am nächsten Morgen erfahrt ihr, nach einem turbulenten Auftakt das es sich um eure Cousine Maimi handelt, die ebenfalls hier wohnt. Davon hat weder euch noch ihr irgendjemand eurer Verwandtschaft was gesagt, tolle Wurst. Kurzum werden Aufteilung und Aufgaben verteilt, wenn auch nicht gerade zu euren Gunsten. Als Nächstes startet ihr euer neues Leben an der Mihate Highschool und lernt die restliche Hauptbesetzung kennen. Da hätten wir vorlauten Kensuke Asagi, die reiche Saya Kamishiro, die ruhige Miu Amana und eure Lehrerin Kaori Yamashiro. Kaori hat übrigens das titelgebende Buch "World End Syndrome" geschrieben und leitet den "Mystery Research Club" (hatten wir das nicht schon kürzlich?). Im späteren Verlauf gesellen sich noch weitere Leute zum bunten Treiben hinzu.

Habt ihr den Prolog hinter euch gebracht, könnt ihr zu den drei Tageszeiten Mihate auf einer Karte ganz nach Belieben erkunden. Hier wird dann nach euren Entscheidungen und mit welcher Person ihr am meisten involviert seit, ein bestimmtes Ende angestrebt. Das gute ist das ihr bei wiederholten Durchgängen seht, wo ihr an besagten Tag schon wart und wenn ihr dort getroffen habt. Das erleichtert das vorankommen und erspart euch unnötige Besuche.

Das Art-Design ist wie bereits erwähnt eine wahre Augenweide. Das kommt nicht von ungefähr. Hierfür verantwortlich zeichnet sich nämlich niemand anderes als der Hauptkünstler der "BlazBlue"-Reihe Yuki Kato. Musikalisch wird die Stimmung hervorragend untermalt und erzeugt eine tolle Atmosphäre.

Fazit: Ein herausragendes Visual Novel das sich kein Fan des Genres entgehen lassen sollte. Wenn man wie ich schon einige VNs durch hat, merkt man wo einzelne Entwickler oder Spiele ihren Focus gesetzt hat. In diesem Fall, ganz klar auf das audiovisuelle Erlebnis. Die Geschichte ist auch sehr gut geschrieben und stets spannend. Es deckt viele Aspekte ab, etwas Romantik mit den Mädels, über Grusel und Horror, sowie Mysterien die aufgedeckt werden wollen. Besonders das Karten-Menü und die Hintergrundinfos fand ich sehr cool gemacht. Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass man den Speicherständen die Szene nicht sieht. Somit fällt es manchmal etwas schwer nachzuvollziehen, wo man dort gerade war.

Wollt ihr abtauchen in das Universum von "World End Syndrome", dann könnt ihr es euch für 49,99 € im Switch eShop herunterladen. Alternativ gibt es auch eine Retail-Fassung in einer schicken "Day One Edition", samt hübschem Artbook .

Nimmt euch bei Nacht vor seltsamen Gestallten in acht ;).
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X

#pqube #arcsystemworks # worldendsyndrome



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