IGI SWITCH


Copyright: Pippin Games, Top Hat Studios

Kawaii Deathu Desu - Review

Lesezeit etwa: 2 Minuten, 30 Sekunden

Als ich die ersten Bilder von „KDD“ gesehen hab, dachte ich mir sieht ja nice aus. Noch dazu versprach die Beschreibung, „Fans von Beat´em ups fühlen sich hier wie zu Hause“. Da kann ja eigentlich nicht mehr viel schiefgehen, sollte man meinen.

Aber erstmal von vorne. Das Spielprinzip ist leicht erklärt. Ihr müsst anrückende Groupies von links und rechts abwehren, bevor sie euch treffen. Schafft ihr das mit einem gutem Timing, so fühlt sich eine Bonusleiste, mit der ihr in einem zeitlich begrenzten Super-Modus wechselt. Wer hier ein ausgeklügeltes Kampfsystem erwartet hat, kann gleich wieder umdrehen. Die Gegnertypen variieren nur im Aussehen und wie viel Treffer sie einstecken. Angegriffen wird mit der L- und R-Taste für die jeweils Linke und Rechte Seite. Ansonsten könnt ihr noch bei gefüllter Special-Leiste im Super-Mode wechseln, die eure Angriffe verstärken, das war auch schon alles.

Zu Beginn steht euch nur Gevatter Tod in Form eines hübschen Anime-Mädel zur Verfügung. Diese greift mit der obligatorischen Sichel an, die im Super-Mode noch mehr Reichweite hat. Mit ihr bestreitet ihr erstmal eine Welttournee und mit jedem abgeschlossenen Level gibt es Punkte mit den ihr neue Charaktere und Upgrades erwerben könnt. Nur dumm, dass ihr jede Stage dreimal erfolgreich beenden müsst bis ihr zur nächsten dürft. Das hätte man besser lösen können.

Später stehen euch dann noch weiter Unterwelt-Damen zur Verfügung wie zum Beispiel Zombie-Girl oder Succubus. Die einzelnen Charas unterscheiden sich, neben ihrem Aussehen nur in ihren Angriffen und Specials. In dem Hauptmodus „World Tour“, könnt ihr noch einem zusätzlichen Schwierigkeitsgrad und einen Unendlich-Modus freischalten. Des weiteren könnt ihr euch noch mit einem Freund/in im Lokalen Zweispieler-Modus, um den Highscore battlen.  Mit den gesammelten Punkten (Seelen), könnt ihr neben neuem Charakteren auch eure Attribute aufwerten, was euer Leben in den späteren Levels erheblich erleichtert.

Optisch gibt es hier einen schönen Pixellook, der sich aber kaum von der Masse abhebt. Dafür läuft das Geschehen stets flüssig über den Bildschirm. Selbst in den späteren Levels, wenn ein paar dutzend Gegner auf euch einprasseln. Die chiptunige Popmusik ist schön anzuhören, aber so richtige Brecher sind nicht unbedingt dabei.

Fazit:  Ich muss sagen, das ich etwas enttäuscht bin, von „Kawaii Deathu Desu“. Als ich die Screenshots gesehen habe hab ich mir mehr erhofft. Stattdessen hab wir hier einen „One Finger Death Punch“-Klon mit Pixel-Anime-Mädels. Das heißt nicht zwangsläufig das „KDD“ schlecht ist. Man kann durchaus Spaß haben an der Highscorejagd und das Freischalten der Extras kann durchaus motivieren. Allerdings erwarte ich als “Fan von Beat´em Ups“ doch etwas mehr.

Wer Lust auf was kurzweiliges für zwischendurch hat, der kann sich „KDD“ für 4,99€ im Switch eShop herunterladen. Für das Geld macht ihr eigentlich nichts Falsch, wenn ihr nur annähernd was mit dem Genre anfangen könnt.

Slice and Dice
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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