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Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX - Review -

Lesezeit etwa: 2 Minuten, 34 Sekunden

Es fällt mir hier schwer, meine Begeisterung zurückzuhalten. Da Inti Creates mit der "Gunvolt"-Series das Genre bis zur aktuellen Konsolengeneration am Leben gehalten hat. "Luminous Avenger iX" richtet sich ganz klar an Fans der "Mega Man X/Zero"-Reihe sowie an jene die bereits mit den zwei Vorgänger ihren Spaß hatten. Speziell diejenigen die mit "Azure Striker Gunvolt 2" den Part mit Copen gemocht haben, den er ist hier der Hauptprotagonist.

Prinzipiell kann man "LAiX" als Ableger sehen, reiht sich jedoch perfekt in die Storyline des "Gunvolt"-Universum ein. Der Sumeragi-Clan unterjocht nach wie vor die normale Bevölkerung und Copen schließt sich einer Gruppe junger Rebellen an, den Minos. In ihrem kleinen Unterschlupf könnt ihr zwischen den Missionen ein bisschen Smalltalk betreiben und euch Upgrades kaufen.

Das Herzstück ist natürlich nach wie vor das Gameplay. Wer Copen bereits in "ASG2" gespielt hat, der fühlt sich hier sofort zu Hause. Ihr müsst Gegner zuerst andashen, um ein Lock-On auszuführen. Danach könnt ihr munter darauf losballern, den eure Schüsse treffen dann automatisch den anvisierten Feind. Doch aufgepasst! Jeder Dash verbraucht eine Patrone, die ihr zwar jederzeit auffüllen könnt, allerdings kostet euch das wertvolle Zeit und sollte somit gut geplant sein. Ihr werdet zudem von eurer Kumpanin Lola begleitet, mit der ihr gemeinsam eine verheerende Spezial-Attacke vom Stapel lassen könnt. Außerdem kann sie euch unter bestimmten Voraussetzungen einmal wiederbeleben und euch zusätzlich noch einen Boost verpassen.

Ansonsten ist der Gemeflow gewohnt schnell und geübte Spieler fliegen nur so durch die Levels. Am Ende jeder Stage erwartet euch ein Boss, der euch typisch "Mega Man" nach dessen Niederlage seine Waffe überlässt. Diese kann dann bei einem anderen Levelchef herhalten, um dessen Schwachstelle auszunutzen. Des Weiteren kann Copen aufgelevelt werden, um so seine Energie und Ausdauer zu erhöhen. Als Fleisaufgabe kann man pro Stage noch vier Leuchtpunkte einsammeln, dessen Wert hat sich mir aber bis zum Schluß nicht erschlossen.

Optisch fand ich es etwas besser als die beiden Vorgänger, bleibt aber dem schönen Pixel-Look treu. Effekte und Framerate wurden allerdings ordentlich angehoben, somit habt ihr definitiv das bestaussehende Game der Reihe. Besonders gefallen haben mir die Endgegner, die machen mal richtig ein Fass auf, mit ihrem auftreten.

Die Musik hat mich besonders an "Mega Man Zero" erinnert, ohne aber dessen Klasse zu erreichen. Sie ist zwar gut, bei mir ist aber nichts hängen geblieben. Es fehlen so markante Tracks, die einem mit dem Kopf nicken lassen. Aber sonst ist die Qualität gewohnt gut und über die japanische Synchro lässt sich auch nicht meckern.

Fazit: Alles in allem wurde meine Megalust gut versorgt. Die 12 Levels sind gut lang und Abwechslungsreich, das Gameplay und die Steuerung sind von allen Zweifel erhaben und die Story sowie Charaktere sind gut geschrieben. Für Leute die pfeilschnelle 2D-Aktion und knackige Bossfights mögen, ist "Luminous Avenger iX" genau des richtige.

Angesichts des günstigen Preises von14,99 € im eShop, kann man eigentlich grundsätzlich nicht Wiederstehen. Alternativ gibt es im japanischen Sektor eine Retail-Version, für die Sammler unter uns.

Dash...Peng, Puff, Pow.
euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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Toki

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