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Copyright: Retro Revolution, 7 Raven Studios

Metaloid: Origin - Review

Lesezeit etwa: 3 Minuten, 6 Sekunden

Indie-Entwickler Retro Revolution meldet sich zurück und baut ihre Expertise weiter aus. Nach "Metaloid: Reactor Guardian" was eher einer 2D-Arena Ballerei gleicht und dem stark von "Mega Man" inspiriertem "MetaGal" folgt nun "Metaloid: Origin". Das ich persönlich als gekonnte Mischung aus dem klassischem "Mega Man" und der "Mega Man X" Saga, beschreiben würde. Aber erstmal von vorne.

Im Intro erfahrt ihr kurzerhand, das sich das Folk der "Metaloids" sich mit der außerirdischen Rasse der "Lucian" eingelassen hat, um technischen Fortschritt zu erlangen. Was sie allerdings nicht wussten, ist das die "Lucian" es eigentlich nur auf ihre Ressourcen abgesehen haben, ins Besondere auf das sogenannte "Solrium". Als sie jedoch verdacht schöpfen, entsenden sie ihre beste Kampfeinheit, die "Predators".

Zu Beginn dürft ihr eine von den drei Hauptfiguren sowie den Schwierigkeitsgrad auswählen. Da hätten wir Erika, deren Special-Attribut Feuer ist und sie daher einen brennenden Eindruck hinterlässt. Zeta der Mann in dem Trio weiß sich mit Elektrizität zu helfen und Neva, die statt Elementar-Power mit Schnellfeuer und ein dicke Laserwumme in die Bresche springt. Jeder der Charaktere besitzt eigene Attacken sowie einen individuellen Talentbaum, den ihr ihm Spielverlauf ausbauen könnt.  

Level-Auswahl ist nicht, statt dessen kämpft ihr euch Stage für Stage zum Finale. Angefangen bei den sechs Hauptbossen bis zu den drei Endlevels. Die Welten selbst sind richtig groß und bieten auch viele Abzweigungen und Geheimnisse. Diese führen euch meist zu Upgrades oder großen "Solrium"-Steine von den es fünf in jeder Level zum Sammeln gibt. Ja, Upgrades müsst ihr anders als beim großen Vorbild selbst ausfindig machen und bekommt es nicht nach Abschluss automatisch. Denn Rest eurer Fähigkeiten schaltet ihr mit den gesammelten (kleinen) "Solrium"-Bröckchen frei, die überall herumliegen. Aber Vorsicht, diese stellen gleichzeitig eure Leben dar, deshalb ist etwas Einteilung gefragt.

Die Bosse bieten genug Herausforderung sowie zwei verschiedene Angriffsphasen. Die Gegner sind alle samt toll und detailliert designt. Noch dazu gibt es viele kleinere Rätsel zu lösen, die aber leider hin und wieder schlecht durchdacht sind. Somit bleibt ihr ab und zu mal hängen oder müsst zurück in den vorherigen Bildschirm um die Rätsel zurück zu setzten. Ansonsten ist das Gameplay recht flott und spielt sich sehr sauber. Vor allem wenn ihr mehr Upgrades habt wie zum Beispiel den "Air Dash" oder "Double Jump", blüht das Game so richtig auf. Für Abwechslung ist auch gesorgt, so gibt es zur Auflockerung eine Motorrad- sowie Shoot ém Up-Passage.

Die Musik bietet schöne auf die Levels abgestimmte Tracks und zählt zu einem der Pluspunkte von "M:O". Ob nun treibend oder eher ruhiger, wer auf Retro-Wibes steht, wird hier definitiv bedient. Die deutsche Übersetzung allerdings ist alles andere als gut. Grammatikfehler Marke Google-Übersetzer und die Bosse quatschen euch dann noch auf Spanisch voll. Da empfehle ich gleich auf Englisch zu stellen, hier passt alles weitestgehend.

Fazit: Liebe auf den zweiten Blick. Ich wusste erst nicht was ich von den "Metaloids" halten sollte. Die Levels waren mit etwas zu lang und die Bosse stellenweise zu unfair. Da wo ich bei "Mega Man" wusste, das es an meinen Skills lag, wurde ich hier oft erstmal überrannt. Aber umso weiter ich gezockt hab, umso mehr hab ich gefallen an den Katzenartigen Krieger gefunden. Die Gesamtlänge mit knapp drei Stunden pro Durchgang (oder mehr wenn ihr alles mitnimmt) passt und durch die drei Charaktere bietet es genug Varianz. Technisch läuft das Game ohne Probleme und kann es jedem Empfehlen der neues Run and Gun-Futter braucht.

Ihr könnt euch "Metaloid: Origin" im eShop zum absolut fairen Preis von 9,99 € herunterladen. Preisleistung Top!

Destroy the evil Forces, once and for all!
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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