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Our World is Ended - Review

Lesezeit etwa: 4 Minuten, 20 Sekunden

Willkommen in Asakusa, hier in dem kleine Stadtteil Tokyos befindet sich das kleine fiktive Entwickler Studio "Judgment Seven" kurz "J7". Ihr schlüpft in die Rolle des Studenten Reiji Gozen, der als Teilzeitkraft sich was dazu verdienen möchte. Das Team besteht aus insgesamt sieben Mitarbeiter (Wie der Name schon vermuten lässt), die allesamt Querköpfe sind und wodurch es selten Langweilig wird.

Nach ein paar eher erfolglosen Spielen, arbeitet man derzeit an dem W.O.R.L.D. Programm. Durch das Tragen eines Headsets für erweiterte Realität und diesem revolutionären neuen Programm ist es möglich die Landschaft in Echtzeit zu manipulieren. Während Reiji an einem heißen Tag einige Tests durchführt, erblickt er plötzlich ein nicht vorgegebenes Szenario in einer sehr zerstörten Umgebung. Anfangs glaubte man das es von der Hitze und Überarbeitung kam. Wie sie allerdings später in einem Gruppenexperiment feststellen müssen, war dem nicht so. Durch einen Fehler im Code verliert der Träger des Headsets das Bewusstsein und befindet sich fortan in einem virtuellem Asakusa mit Versatzstücken aus früheren "J7"- Spielen, die sich auf deren Server befinden.

Genretypisch habt ihr immer wieder die Möglichkeit den Verlauf zu beeinflussen um unterschiedliche Enden anzusteuern. Dies geschieht hier auch durch "Multiple Choise"-Antworten. Manchmal einfach so ohne Stress, hin und wieder aber auch in dem die Antworten durchs Bild fliegen und ihr schnell eine auswählen müsst bevor sie wieder verschwunden sind. Das ist gar nicht so einfach da die Sätze in unterschiedlicher Größe und Geschwindigkeit durchs Bild fliegen.

Nun zu den einzelnen Charakteren:
-Reiji Gozen: Ihr verkörpert wie gesagt den jungen Studenten, der eines Tages selbst ein Game Designer werden will. Was bietet sich also besser an, als sich nebenbei das Geld in der Branche zu verdienen? Reiji ist eher der "Normalo" Typ und sticht somit unter den anderen Mitglieder heraus. Auch sein Nachname ist nicht sein echter, der wurde ihm von Sekai als Pseudonym gegeben, was bei vielen der anderen auch der Fall ist.

-Sekai Owari: Der perverse Chef, Gründer und begnadeter Programmierer der "J7". Er ist immer gut gelaunt und hat immer einen lockeren Spruch parat. Noch dazu macht er kein Geheimnis aus seinen perversen Neigungen, dem entsprechend haut er auch mal ein paar Knaller raus und erhält von seinen Kameraden eher wenig Respekt. Trotz alledem sind seine Programmier-Eigenschaften mehr als Überdurchschnittlich.

-Iruka No.2: Er ist für die Planung, Handlung und das Szenario der Spiele zuständig. Iruka ist ein langjähriger Freund von Sekai, Mitgründer von "J7" und ein Nerd erster Klasse, was sich auch an seinem Outfit widerspiegelt. Außerdem neigt er dazu viel zu fantasieren und diese dann auch Lautstark in die Menge zu brüllen, was in bei den anderen den Spitznamen "Vocal Madman" einbrachte.

-Yuno Hayase: Die zweite Teilzeitkraft von "J7" ist ebenfalls Studentin, oft sehr kopflos und unbeschwert, der gute Laune Typ eben. Sie erledigt allerhand Aufgaben die anfallen und hat eine gewisse Zuneigung zu Reiji. Obendrauf ist sie eine hervorragende Köchin und besitzt sehr gute Menschenkenntnisse.

-Asano Hayase: Ist die große Schwester von Yuno und die Sound-Designerin des Teams. Sie ist das blanke Gegenteil von Yuno, sehr aufbrausend, interpretiert viel rein und ist nicht Kritikfähig. Noch dazu trinkt sie sehr gerne Bier, was ihre schlechten Eigenschaften nur noch verstärken. Die anderen ärgern sie oft wegen ihrer kleinen Oberweite, was oft zu Konflikten führt.

-Natsumi Yuki: Die Style-Designerin des Teams, zuständig für den Stil der Charaktere, Umgebungen, Benutzeroberfläche und Logos. Sie ist ein Goth und daher auch sehr kalt und direkt, was anfangs sehr schwierig für Reiji war. Allerdings taut sie im Verlauf der Handlung immer mehr auf. Wer weiß vielleicht steckt doch ein weicher Kern unter der harten Schale?

-Tatiana Alexandrovna Sharapova: Die geborene Russin wächst seit ihrer frühsten Kindheit in Japan auf und ist ein Ausnahmetalent unter Programmierer. Allerdings trotz ihres hohen IQs, besitzt sie die Charaktereigenschaften eins Kleinkindes, was manchmal sehr nervenaufreibend für die anderen sein kann.

Die Geschichte ist gut geschrieben und hält einem dauerhaft bei der Stange. Sie bietet ein bisschen was von allem, etwas Komik hier etwas Freizügigkeit dort, gepaart mit interessanten Konversationen. Anfangs fühlt sich alles noch sehr nach "Steins;Gate" an doch im späteren verlauf entwickelt es seine ganz eigene Dynamik.

Das Benutzer-Interface ist bis zum Anschlag durchgestylt und erinnert, genau wie die Musik stark an die Persona Serie. Was ja nichts Schlechtes ist im Gegenteil, viele der Musikstücke gehen gut ins Ohr und untermalen das Geschehen sehr gut.

Fazit: Ich hatte viel Freude an "Our Worl is Ended". Die Charaktere sind alle samt Liebenswert, die Story bietet schöne Twists sowie Wendungen und ist obendrauf sehr originell. Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass man die Steuerung nicht umstellen kann und ich mit der B Taste bestätigen muss, zum Ausflippen manchmal. Ansonsten gibt es die üblichen Einstellungsmöglichkeiten einer Visual Novel, samt haufenweise Speicherslots.

Eine klare Kaufempfehlung, für alle die auf abgedrehte Scifi-Geschichten ala "Steins;Gate" stehen. "Our worl is Ended" könnt ihr im Switch eShop für 49,99 € oder auch zu etwa dem gleichen Preis als Retail erstehen. Zusätzlich gibt es noch eine Day One Special Edition mit Artbook und Schlüsselanhänger.

Change the World
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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