IGI SWITCH


Copyright: Retro Army Limited, Storybird

Super Trench Attack -Review-

Lesezeit etwa: 2 Minuten, 32 Sekunden

 

Ihr habt Lust auf einen Twinstick-Shooter angesiedelt in einen Weltkrieg? Das Ganze soll noch mit einer ordentlichen Portion Satire gewürzt sein? Dann könnte „Super Trench Attack“ genau in euer Beuteschema fallen.

 

Zu Beginn dürft ihr eurem namenlosen Protagonisten einen Namen verpassen. Danach kommt ihr in einem Feldlager an, wo ihr künftig eure Missionen erhaltet. Das Anfangsszenario ist stark von der Invasion der Alliierten in der Normandie inspiriert und eure Aufgabe ist es zurückzuschlagen. Neben Pistole und Gewehr könnt ihr auch einen Nahkampfangriff mit eurem Messer Ausführen. Später bekommt ihr noch Granaten, Fallen, Medi-Packs und bessere Waffen. Dies macht ihr im Stützpunkt, wo ihr auch einkaufen, schlafen, Karten spielen und euch mit neuen Aufträgen versorgt.

 

Während eures Streifzuges werden permanent witzige Zwischenszenen eingeblendet und die ganze Landschaft ist ebenfalls mit Bildwitzen überzogen. Auch die Dialoge, (sofern ihr der englischen Sprache mächtig seit) sind für so einige Lacher zu haben. Ziemlich bald wird euch ein Side-Kick zur Verfügung gestellt, der munter mit euch mit ballert. Die Locations sind schön Abwechslungsreich, von Strand bis Maisfeld hin zu den obligatorischen Bunker, ist alles dabei.

 

Das muntere Scharmützel wird immer wieder von kleineren Schießbuden-Sequenzen aufgelockert. Hier müsst ihr mehrere Bildschirme lang, ein Fadenkreuz über den Screen bewegen und von Gegner säubern. Den einen oder anderen Boss-Fight müsst ihr auch in der Perspektive bestreiten. Apropos Boss-Fight, die zählen meiner Meinung, mit zu den Highlights. Abwechslungsreich mit verschieden Patterns und gut in Szene gesetzt.

 

Nun zur Steuerung, wie anfangs erwähnt handelt es sich hier eigentlich um einen Twinstick-Shooter…eigentlich. Den statt wie bei herkömmlichen Genrevertreter mit dem rechten Stick die Richtung vorzugeben, bewegt ihr hier ein Fadenkreuz über den Bildschirm. Das ist zu Beginn etwas fummelig, aber klappt nach etwas Eingewöhnung ganz ok. Mir hätte eine traditionelle Steuerung besser gefallen.

 

Optisch gibt es klassische Iso-Sicht mit schön gezeichneten Landschaften und Charakteren. Das Spielgeschehen läuft stets flüssig und auch sonst gibt es von der technischen Seite her wenig zu beanstanden. Musikalisch wird allerdings wenig abseits der Standard-Kriegs-Fanfaren Mucke geboten. Auch die Schuss- und Explosions-Geräusche klingen leider wie aus dem 08/15-Pool gefischt.

 

Fazit: Eigentlich sind Weltkriegs-Szenarien mal so gar nicht meins. Bis auf ganz wenige Ausnahmen bleib ich eigentlich von solchen Settings fern. Doch der große Anteil an Satire und Humor haben mich dazu bewegt, „STA“ eine Chance zu geben. Ich muss sagen, das ich für die Hälfte des Spieles gut unterhalten wurde, sich dann aber langsam Ermüdungserscheinungen breit gemacht haben. Bis auf die Steuerung hab ich auch sonst wenig zu meckern. Das Ganze mag auf dem PC (Steam, 2014) gut funktioniert haben, aber leider spielt sich das mit Analoge-Sticks doch recht unpräzise.

 

Wer Lust auf einen auf das witzige geballere hat, der kann sich „Super Trench Attack“ im Switch eShop für schlappe 8 € herunterladen. Alternativ kann man sich bei den Kollegen von Pixel Heart (www.pixelheart.eu) auch eine physische Version, für 29,90 € in den Schrank stellen.

 

Für Königreich und Vaterland

Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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