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Shantae and the Seven Sirens - Review -

Lesezeit etwa: 2 Minuten, 18 Sekunden

Shantae and the Seven Sirens

--- Review ---

Die Shantae Reihe steht mittlerweile bekanntlich für fein gepinselte 2D Metroidvanias und nach dem gnadenlos auf HD Optik getrimmten Vorgänger Half-Genie Hero legen die 2D Zauberer von Wayforward nochmals eine Schippe drauf.

Shantae und ihre Freunde wollen sich mal eine Auszeit vom stressigen Helden Business nehmen und somit geht es kurzerhand auf eine Insel samt spektakulären Djinni Festival. Es kommt wie es kommen muss und wie schon Mario viele Jahre zuvor muss auch Shantae den Urlaub canceln und wieder auf Rettungsmission gehen.

Dies geschieht nun wieder in supercrisper 2D Grafik wobei Wayforward im Vergleich zum Vorgänger den 2.5 Look zugunsten reiner 2D Grafik zurückfährt und hier ein klassisches seitwärts scrollendes Metroidvania abliefert.

Shantae, ihre Freunde und sämtliche Gegner sind wieder sehr liebevoll animiert und der von der Serie bekannte Humor kommt wie immer nicht zu kurz. Sicher, die neckischen Arschwackel-Animationen sowie das äußerst aufreizende Kleidungsstil sämtlicher Halb-Dschinns dürfte in diesen Zeiten vielleicht nicht gleich für einen Shitstorm; wohl aber für manches Nasenrümpfen sorgen.

Die Stages sind wunderschön gezeichnet und dank Gesprächen mit Bewohnern der Insel samt Hinweise sowie fair gesetzte Speicherpunkte kommt man im Spiel recht gut voran.

                    

Shantae muss dieses Mal andere Halb-Dschinn-Ladies befreien und erhält von jeder befreiten Kameradin eine Fähigkeit. Hier kommt wieder das Highlight der Serie zum Tragen, wenn sich Shantae wieder in putzig animierte Tierchen verwandelt, um so Rätsel zu lösen und um weitere Bereiche der Insel freizuschalten.

Neben den Tierformen gibt es bestimmte Tänze, die beispielweise verdeckte Plattformen sichtbar machen oder Pflanzen zum Blühen bringen. Hier wurde deutlich am Spielfluss gefeilt denn die Tierformen lassen sich ohne die Tanzanimationen nun gleich über Knopfdruck auslösen.

Die Übersetzung der Texte ist gelungen und obwohl nicht jeder Gag in der deutschen Lokalisation zündet, kommt der beschwingte Gute Laune Humor gut rüber.

Neu sind vertonte Zwischensequenzen und kleine Anime Einspieler bei den Bosskämpfen. Ähnlich der neueren Zelda Spiele kommt Shantae in einen Boss Dungeon und der Boss wird dann eindrucksvoll vorgestellt; sehr schön gemacht.

Musik und Soundeffekte ergänzen die liebevoll gezeichnete 2D Optik und mache Level-Tracks laden förmlich zum Mitwippen ein.

Shantae and the Seven Sirens ist eine weitere gute Fortsetzung geworden und auch wenn sich bei mir nun leichte Ermüdungserscheinungen zeigen, möchte ich euch diesen quitschbunten und witzigen Titel ans Herz legen.

Für eine weitere Fortsetzung wünsche ich mir dann doch ein bisschen mehr Innovationen und könnte mir Shantae mittlerweile auch mal in einem großen Action Adventure im Stil eines Zelda vorstellen.

Dennoch gilt, wer für handwerklich gutgemachte 2D Metroidvanias was übrighat, sollte auch dem fünften Teil der Shantae Reihe eine Chance geben.

 

 

 

 

 

 



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