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Gun Gun Pixies - Review

Lesezeit etwa: 2 Minuten, 55 Sekunden

Es ist schon immer wieder belustigend was sich so manch Entwickler für Geschichten ausdenken, um uns ihre "Etchiness" zu verkaufen. In diesem Fall sind es zwei kleine (weibliche) Aliens (die aber trotzdem wie Menschen aussehen) die auf die Erde gekommen sind, um das Beziehungsverhalten der Menschen zu studieren. Besonders das von drei jungen High-School-Studentinnen die in einer WG wohnen. Na dann.

Auf ihrem Heimatplaneten "Pandemo" herrscht der Ausnahmezustand. Den die Zivilisation dort hat vergessen wie man anständig Knatert... ehm Beziehungen führt. Somit werden "Kame Pon" und "Bee Tan" aka "Team Pixie" zur Erde geschickt, um Nachforschungen anzustellen. "Bee Tan" ist hierbei die dauererregte und aufgedrehte, wo hingegen "Kame Pon" ständig genervt von ihr ist und sie ständig zügeln muss.

Zum Gameplay muss ich leider sagen, dass es nicht das Gelbe vom Ei ist. Da ihr auf geheimer Mission seit, dürft ihr euch von den drei Bewohner nicht entdecken lassen. Somit schleicht ihr von Nachttisch zu Papierkorb und falls ihr doch mal in Sichtweite seit kommt, könnt ihr ein paar äußerst erotische Posen machen, um den Eindruck eines Spielzeuges  zu erwecken. Eure Aufgaben bestehen meistens darin, die Damen bei Laune zu halten und dicke Luft zu vermeiden.
 
Das bewerkstelligt ihr mit euren sogenannten "Happy Guns". Mit diesen müsst ihr auf alle möglichen Körperteile (ja ALLE) schießen, um die Gemütszustände zu beeinflussen. Während dessen fliegen euch Abwehr-Qualen und Zeugs entgegen, damit es nicht ganz so simpel bleibt. Steckt man zu viele Treffer ein, verliert ihr nach und nach eure Bekleidung bis auf die "Underwear". Zwischen drin müsst ihr auch die Räume wechseln, um ans Ziel zu kommen.

Der Knackpunkt des Ganzen ist die Steuerung. Wo Laufen und Ausweichen noch gut funktionieren, ist das Zielen selbst eine wahre Tortur. Ob normal oder mit Fernrohr, ihr habt das Gefühl, als würdet ihr versuchen auf den Kopf zu stehen und mit dem Arsch Fliegen zu fangen. Also sehr unkomfortabel und manchmal eine echte Geduldsprobe.

Als Ansporn könnt ihr jede Menge Klamotten und Dessous freischalten. Zusätzlich gibt es noch verschiedene Upgrades und Spezial Ausrüstung wie zum Beispiel eine X-Ray-Visor, womit ihr die Damen dauerhaft in Unterwäsche beäugen könnt.

Die Musik ist schmückendes Beiwerk und hebt sich nicht groß vom japanischen Alltags-Gedudel ab. Allerdings hat mir der Intro-Song sehr gut gefallen. Ansonsten werdet ihr Dauer bestöhnt, ob nun von den Bewohnerinnen oder von den "Pixies" selbst. Solltet ihr Mitbewohner haben, empfiehlt sich Kopfhörer oder leiser drehen, ansonsten könnten Missverständnisse aufkommen.

Fazit: An und für sich hatte ich großen Spaß mit "Gun Gun Pixies". Die Steuerung hat mich zwar das ein oder andere mal zur Weißglut gebracht und etwas mehr Abwechslung hätte stellenweise auch sein dürfen. Aber ansonsten hab ich wenig zu Meckern. Hin und wieder hab ich mich an "Toy Story" erinnert gefühlt, während ich in der überdimensionalen Wohnung unterwegs war. Wer auf sowas steht und mal wieder sehen will, wie weit man sich an den Grenzen des japanisch machbaren bewegen kann, der kann sich es gern mal zu Gemüte führen.

Wenn ihr Interesse an nackten Tatsachen habt, könnt ihr euch "Gun Gun Pixies" im eShop für 49,99 € herunterladen. Als Alternative könnt ihr euch auch die Retail-Version in der schicken "Day One Edition" holen, samt schönem Artbook für stellenweise 10 € günstiger.

Boobs and butts under attack
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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