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Oniken: Unstoppable Edition - Review -

Lesezeit etwa: 2 Minuten, 47 Sekunden

Lange bevor "Dark Souls" ein Thema war, in einer Zeit ohne Internet und als 8Bit noch die Konsolen dominierte, gab es Spiele die einen in seine Schranken verwiesen. Die "Mega Mans", "Battletoads" und "Castlevanias" dieser Ära, haben es einem nicht leicht gemacht. Doch man war in der Regel noch jung und hat kein eigenes Einkommen, daher musste man sich mit Schweiß und Blut durchbeißen. Das war auch gut so, denn man wurde stetig besser und das Erfolgserlebnis nach jedem gemeisterten Endgegner war unbeschreiblich.

"Oniken" könnte das Kind von "Contra" und "Ninja Gaiden" sein und für den Helden hat man sich offensichtlich von Guts (Berserk) inspirieren lassen. Bis auf ein paar Parallax-Geschichten und Gegner aufkommen, könnte das direkt aus dem NES stammen. Ebenso der Schwierigkeitsgrad, meine Herren der hat es in sich. Ein Schritt zu viel oder ein ungeplanter Sprung und ihr habt gleich mal mehrere Treffer eingesteckt oder gar ein Leben gelassen. Zum Glück habt ihr eine ordentliche Energieleiste und könnt auch Heil-Items finden. Trotzdem hab ich eine weile gebraucht, um das erste Level zu schaffen, ganz wie in alten Tagen. Ich muss aber auch zugeben das meine Skills etwas eingerostet sind, da hilft nur üben, üben und nochmals üben.

Ist man aber erstmal angefixt, lernt ihr permanent die Patterns der Gegner und versucht stets euer Movement zu verbessern. Das klappt Dank präziser und simplen Steuerung sehr gut, auch wenn es hier und da kleinere Bugs gibt (die aber hoffentlich mit einem Day One Patch behoben werden). Ansonsten Slasht ihr klassisch mit Y und springt mit A. Darüber hinaus könnt ihr bis zu vier temporäre Upgrades für euer Schwert einsammeln (ala Castlevania). Die könnt ihr auch opfern, um in einen Berserk-Modus zu wechseln, dadurch teilt ihr wesentlich mehr Schaden aus und so manch unschaffbarer Endgegner wird somit fast schon lachhaft leicht. Ab und an seid ihr auch mit einem Hover-Bike unterwegs und ballert euch den weg frei, das bringt etwas Abwechslung ins Gemetzel.

Die Story ist mal wieder das typische 80´s Trash-Abziehbild. Muskulöser einsamer Wolf namens Zaku, wird von Söldnertruppe XY angeheuert, um die fiesen Alienärsche dahin zurück zu treten, wo sie herkamen. Dabei fließt jede menge Pixelblut und Körperteile fliegen auch mal gern durch die Gegend. Später dürft ihr auch mal an....ehm mit Jenny ran, die in ihrem eigenen Level, Kameraden retten muss und sich in bester "Contra"-Manier durch ballert. Auch musikalisch gibt es schöne aber kaum aus der Masse hervorstechende NES-Chiptune-Mukke.

Insgesamt hat mir "Oniken" gut gefallen, auch wenn ich anfangs am liebsten den Controller gefressen hätte. Da fällt einem wieder auf wie verwöhnt man heutzutage ist, Checkpoints? Hah denkste, du kannst froh sein das es unendlich Continues gibt. Aber nach etwas Einarbeitung, läuft es reibungslos, alte Schule eben. Zusätzlich gibt es für die Masochisten da draußen noch den Hardcore-Mode zum Freischalten ;-). Leider ist hier wie bei Odallus (lest hierzu gerne das Review von Kollege Dr.Agon), ein Scanline-Filter und Röhren-Optik von Haus aus eingestellt und lässt sich auch nicht abschalten. Hoffen wir das es bis zum finalen Release optional sein wird, da es so sehr verwaschen wirkt.

Wer Bock auf die Oldschool-80s-in your Face-Hardcore-Jump´n Slah-Orgie hat der kann sich "Oniken" im Switch Eshop für 9,99 € herunterladen. Frust Resistenz vorausgesetzt.

He came. He saw. He kicked its ass.
Euer Diego Battaglia aka Deku Man X



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